#gesundheitfüralle: Primärprävention endlich ins Sachleistungsprinzip integrieren!

#gesundheitfüralle: Primärprävention endlich ins Sachleistungsprinzip integrieren!

Chronische Erkrankungen nehmen zu, das Gesundheitssystem steht unter Druck – und dennoch bleibt Prävention oft außen vor. Warum? Weil sie in Deutschland bislang größtenteils über das Kostenerstattungsprinzip abgerechnet wird. Das bedeutet: Menschen müssen Präventionskurse und Beratungen erst selbst zahlen und sich die Kosten danach (teilweise) zurückholen. Ein echter Zugangshemmnis – besonders für Menschen mit geringem Einkommen.

Damit muss Schluss sein. Gemeinsam mit starken Stimmen aus der Gesundheitsbranche fordern wir die Integration der Primärprävention in das Sachleistungsprinzip. Unser detailliertes Forderungspapier beleuchtet, warum eine gerechtere, niedrigschwellige und effektive Präventionspolitik längst überfällig ist – und was sich konkret ändern muss.

👉 Hier geht’s zum Download des vollständigen Forderungspapiers.

Jetzt Petition unterzeichnen und mitgestalten!

Du findest auch, dass Prävention für alle zugänglich sein muss?
Dann hilf mit, den nötigen politischen Druck aufzubauen – jede Stimme zählt!

✍️ Jetzt Petition unterzeichnen!

Gemeinsam können wir verhindern, dass Gesundheitsvorsorge ein Privileg bleibt.
Lasst uns das System endlich so gestalten, dass Prävention nicht nur möglich, sondern selbstverständlich ist.

Wir stehen an einem Wendepunkt: Entweder wir setzen jetzt auf echte Gesundheitsvorsorge – oder wir zahlen morgen die Rechnung für ein krankes System.

Worum geht’s konkret?

1. Das Problem:
Präventionsangebote wie zertifizierte Gesundheitskurse, Ernährungsberatung oder Bewegungsförderung sind oft nur per Vorleistung zugänglich – ein System, das vor allem einkommensschwache Gruppen abschreckt. Statt flächendeckender Gesundheitsförderung entsteht soziale Ungleichheit.

2. Unsere Forderungen:

  • Prävention muss direkt und unkompliziert über die Krankenkassen abgerechnet werden.
  • Sie soll fester Bestandteil des Leistungskatalogs der GKV sein – ohne Wettbewerbsanreize.
  • Gesundheitsdienstleister müssen fair vergütet werden.
  • Prävention gehört verpflichtend in Schulen, Kitas, Betriebe und kommunale Einrichtungen.
  • Geschlechterspezifische Prävention muss gezielt gefördert werden.
  • Nur wirksame, evidenzbasierte Programme sollen finanziert werden.

3. Die Vorteile für alle:

  • Weniger Krankheitskosten durch Vorbeugung.
  • Gleiche Gesundheitschancen für alle – unabhängig vom Geldbeutel.
  • Ein starkes und zukunftsfähiges Gesundheitssystem.

Gesundheitsprävention darf kein Privileg sein – sie muss ein selbstverständlicher Teil unseres solidarischen Gesundheitssystems werden. Die Integration der Primärprävention in das Sachleistungsprinzip ist längst überfällig. Sie ist nicht nur sozial gerecht, sondern auch ökonomisch vernünftig. Wir stehen an einem Wendepunkt: Entweder wir setzen jetzt auf echte Gesundheitsvorsorge – oder wir zahlen morgen die Rechnung für ein krankes System.